
Willkommen beim Hannoverschen Kanu-Club
Der Hannoversche Kanu-Club von 1921 e.V. ist einer der größten und bedeutendsten Traditionsvereine in seinem Bereich mit nationaler und internationaler Anerkennung. Eine große Geschichte, moderne und innovative Vereinsführung und nicht zuletzt die sportlichen Erfolge haben den HKC auf allen Ebenen wegweisend gemacht. Wir bieten unseren Mitgliedern ein hohes Maß an Qualität in allen Bereichen. Unser Clubgelände liegt an einem der schönsten und idyllischsten Plätze der Landeshauptstadt Hannover überhaupt, dem Maschsee.
News
(Ältere News findet ihr in den Menüs der einzelnen Abteilungen.)
Finals 2026 auf dem Maschsee und im HKC, 23.–26.07.2026
Nächste Woche ist es soweit – die Finals 2026 in Hannover starten – und der HKC ist mittendrin! Wir bieten rund um die sportlichen Wettbewerbe ein spannendes Programm.
Seekajaktour rund Møn (fast …) auf Ostsee und Stege Bugt, 04.–11.07.2026
Bereits im vergangenen Jahr hatte Jörg eine Seekajaktour rund Møn in Dänemark angeboten, die aufgrund ungünstiger Wetterprognose aber kurzfristig abgesagt werden musste. In diesem Jahr wollten wir es noch einmal versuchen. Ein paar Tage vor der Tour waren wieder 5 bis 6 Bft für die ersten vier bis fünf Tage angesagt – über der Insel schien ein böser Fluch zu liegen. Jörg, Petra und Volker vom HKC sowie Anja und Norbert vom befreundeten Kanuverein Gützkow entschieden dennoch, die Reise anzutreten und vor Ort zu schauen, was geht.
Nach Aufbau der Zelte am Møn Strandcamping in Ulvshale und Baden in der Ostsee wurde dann der Plan gefasst, am nächsten Tag streckenweise gegen den Wind, aber nah am schützenden Ufer nach Nyord zu paddeln. Für die gut 10 km brauchten wir bei 5 bis 6, in Böen 8 Bft viereinhalb Stunden. Belohnt wurden wir durch eine große Zeltwiese direkt am idyllischen Hafen, Kaffee und Kuchen bei herrlichem Sonnenschein und einem Abendspaziergang vorbei am einsamen Lotsenhäuschen.



Weiter ging es mit kräftigem Schiebewind, aber stetig zunehmendem Nieselregen über die Stege Bugt nach Stege, dem Hauptort von Møn, wo wir bereits klitschnass die Kajaks auf Bootswagen zum Zeltplatz zogen. Da für den nächsten Tag nicht nur kräftiger Wind, sondern auch heftige Regenschauer angesagt waren, legten wir einen Hafentag ein, der uns ausreichend Zeit gab, das hübsche Städtchen und den trotz des Regens stattfindenden Loppemarked zu erkunden. Abends gönnten wir uns ein leckeres Essen mit lokalem Bier im schicken Det Gamle Bryghus.


Ein kurzer Spaziergang zum Meer sagte uns am nächsten Morgen, dass wir angesichts der Schaumkronen einen weiteren Landtag einlegen sollten. Wir nutzten die Gelegenheit, die Boote per Auto wieder nach Ulvshale zu bringen, um von dort Richtung Osten Kurs auf die Kreidefelsen zu nehmen. So gelangten wir am Donnerstag bei deutlich ruhigerem Wetter nach Pomlerende, wo wir die Boote am Strand ließen und die Ausrüstung steile Stufen hinauf zum angeblich ältesten Campingplatz Dänemarks schleppten – einem Idyll mitten im Wald mit (gepflegten) Plumpsklos, fließend Wasser, Waschschüsseln und Außenduschen an der Steilküste mit Blick über das Meer bis nach Sjælland (Seeland) und Schweden.



Am letzten Tag konnten wir dann endlich die Kreidefelsen von Møns Klint, für die die Insel bekannt ist, vom Wasser aus bewundern. Am Ziel in Klintholm Havn machten wir noch eine kurze Hafenrundfahrt zwischen Segelbooten und Windparkversorgern, um schließlich am Strand anzulanden. Anja und Norbert machten sich auf den Weg zur Fähre nach Rostock, während wir HKCler ob der längeren Reise noch eine Nacht auf einem Shelterplatz verbrachten und den lauen Sommerabend im Klap Hesten im Hafen ausklingen ließen.
Rund Møn (im Wortsinn) haben wir es aufgrund des Wetters nicht ganz geschafft, dennoch war es eine tolle Tour – herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Volker Ahlers
8. Deutsche Langstrecken-Meisterschaft Ocean Sports
Erfolgreicher HKC-Auftritt bei der Deutschen Langstrecken-Meisterschaft Ocean Sports
Vom 26. bis 28. Juni 2026 wurde Rerik an der Ostsee erneut zum Treffpunkt der deutschen Ocean-Sports-Szene. Im Rahmen des 21. „Hawaiian Sports Festival“ fand dort die 8. Deutsche Langstrecken-Meisterschaft statt. Mit dabei waren auch mehrere Paddlerinnen und Paddler des Hannoverschen Kanu-Clubs, die mit einem Meistertitel und mehreren Podiumsplatzierungen erfolgreich nach Hannover zurückkehrten.
Extreme Hitze statt Wind und Wellen
Knapp 120 Boote gingen in den verschiedenen Kategorien an den Start. Die außergewöhnlich hohen Temperaturen stellten sowohl das Organisationsteam als auch die Teilnehmenden vor besondere Herausforderungen. Wind und Wellen, die normalerweise wesentlich zum Charakter der Ocean-Sports-Rennen beitragen, blieben nahezu vollständig aus. Startzeiten und Strecken mussten daher mehrfach an die extremen Bedingungen angepasst werden.
Den Auftakt machten am Freitag die Zweier-Teams. Bereits in den Morgenstunden ging es auf einen rund 22 Kilometer langen Kurs um die Halbinsel Wustrow. Am Nachmittag folgte das Rennen der Va’a-Sechser auf derselben Strecke.
Starke Leistungen des HKC in den Einer-Rennen
Am Samstagmorgen standen die Rennen der Einer-Boote auf dem Programm. Aufgrund der anhaltenden Windstille wurde ein rund 17 Kilometer langer Dreieckskurs vor Rerik gefahren. Trotz des frühen Starts entwickelte sich das Rennen für die mehr als 100 Paddlerinnen und Paddler zu einer echten Hitzeschlacht.
In der Outrigger-Damenwertung sicherte sich Simone Ahrens vom HKC 1921 den Deutschen Meistertitel. Sie setzte sich vor Lara Ehlis vom VfK Wuppertal und Christiane Pape vom Frankfurter Ruder- und Kanusportverein Sachsenhausen durch.
Auch bei den Herren war der HKC auf dem Podium vertreten: Karsten Lürken erreichte den dritten Platz hinter dem Deutschen Meister Marton Buday vom ESV Wuppertal und Gero Jacob von Preussen Kanu Potsdam.
Weitere Erfolge in den Masters-Wertungen
Auch in den Masters-Kategorien überzeugten die Aktiven des Hannoverschen Kanu-Clubs.
Simone Ahrens gewann zusätzlich die Outrigger-Wertung der German Masters bei den Damen. Karsten Lürken belegte bei den German Masters der Herren ebenfalls den dritten Rang und wurde zugleich Sieger der Altersklasse Ü50.
In derselben Altersklasse erreichte Heiko Bütehorn vom HKC den dritten Platz. Bei den Herren über 60 setzte sich Torsten Ahrens durch und sicherte sich den ersten Platz vor Thomas Grimmer vom Ocean Sport Club Ladenburg und Marek Fuhrmann vom Drachenbootverein Prenzlau.
Damit konnte der HKC in Rerik folgende Erfolge feiern:
- Simone Ahrens: Deutsche Meisterin Outrigger Damen und Siegerin German Masters
- Karsten Lürken: Bronze Outrigger Herren, Bronze German Masters und Sieger Ü50
- Heiko Bütehorn: 3. Platz Masters Ü50
- Torsten Ahrens: 1. Platz Masters Ü60
Nachwuchs und Siegerehrung am Ostseestrand
Der Samstagnachmittag gehörte dem Paddel-Nachwuchs. Die jungen Sportlerinnen und Sportler absolvierten ihre Strecke von Kägsdorf nach Rerik und stellten anschließend bei einem Mehrkampf ihr Können unter Beweis.
Den stimmungsvollen Abschluss der Wettkampftage bildete die Siegerehrung am Strand von Rerik. Vor der Kulisse der untergehenden Sonne wurden die Siegerinnen und Sieger mit den traditionellen Tiki-Trophäen ausgezeichnet. Die Meisternadeln des Deutschen Kanu-Verbands wurden von Ulrike Schreck überreicht.
Gratulation an alle Teilnehmenden zu ihren starken Leistungen.
Ein großer Dank gilt außerdem dem Organisationsteam des „Hawaiian Sports Festival“ für die Ausrichtung der Deutschen Langstrecken-Meisterschaft unter außergewöhnlich anspruchsvollen Bedingungen.
Alle Ergebnisse und Zeiten sind hier zu finden: https://www.hawaiiansportsfestival.com/
SUP DM Flachwasser / SUP Alps Trophy Lago Di Alpi (04.07. – 05.07.2026)
Wind, Spannung und starke Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften
Die SUP Alps Trophy 2026 am Lago di Alpi hatte alles zu bieten, was den Stand Up Paddle-Rennsport so besonders macht: jede Menge Action auf dem Wasser, anspruchsvolle Bedingungen und eine starke Community. Mit rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehörte die Veranstaltung außerdem zu den größten Deutschen SUP-Meisterschaften der vergangenen Jahre.
Der Wind bestimmte das Geschehen während des gesamten Rennwochenendes. Schon im Sprint am Samstag mussten sich die Athletinnen und Athleten auf schwierige Wasserstarts und ständig wechselnde Bedingungen einstellen. Das neue Sprintformat sorgte zusätzlich für jede Menge Spannung – viele Entscheidungen fielen erst in den letzten Läufen.
Auch im Technical Race war volles Können gefragt. Enge Bojenmanöver, schnelle Richtungswechsel und anspruchsvolle Kursabschnitte verlangten den Fahrerinnen und Fahrern technisch alles ab. Dank der publikumsnahen Streckenführung rund um den Lago di Alpi konnten die Zuschauer das Renngeschehen aus nächster Nähe verfolgen.
Am Sonntag wartete schließlich die rund zehn Kilometer lange Long Distance auf das Starterfeld – und der Wind legte noch einmal eine Schippe drauf. Mit jeder Rennrunde wurden die Bedingungen anspruchsvoller und brachten selbst erfahrene Paddler ordentlich ins Schwitzen.
Vor allem an den Wendebojen sowie auf den Downwind- und Kreuzkursen war volle Konzentration gefragt. Die Langdistanz entwickelte sich zu einem echten Härtetest, bei dem nicht nur Kraft und Ausdauer zählten. Wer am Ende vorne liegen wollte, brauchte auch das richtige Material, eine clevere Renntaktik und starke Nerven.
Neben den spannenden Rennen blieb vor allem die besondere Atmosphäre in Erinnerung. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen war der Zusammenhalt innerhalb der SUP-Community überall spürbar. Ob auf dem Wasser oder an Land – die gegenseitige Unterstützung und der respektvolle Umgang miteinander machten die SUP Alps Trophy 2026 einmal mehr zu mehr als nur einer Deutschen Meisterschaft. Für viele war das Wochenende vor allem ein Wiedersehen mit der deutschen SUP-Szene und ein gemeinsames Erlebnis, das weit über die Rennen hinausging.
Auch der HKC war bei den Deutschen Meisterschaften vertreten: Katharina, Efe und Julia gingen in ihren jeweiligen Altersklassen an den Start und erreichten folgende Platzierungen:
Sprint Masters A (40+)
1. Platz Julia Georgi
Tech Race Masters A (40+)
1. Platz Julia Georgi
Langstrecke Masters A (40+)
1. Platz Julia Georgi (Platz 4 total)
Sprint Masters B (50+)
4. Platz Efe Eribo
Impressionen der Veranstaltung:





















Fotos von Alexander Stertzig
12-Stunden-Rallye im HKC
Auch bei hochsommerlichen Temperaturen von mehr als 30°C purzelten bei der Traditionsveranstaltung der Touringabteilung des HKC die Rekorde: Marion Friebe vom Alpenverein Hildesheim paddelte 11 Runden = 88 Kilometer… und Andreas Rasch und Elvira Eggengoor aus Nordhorn brachten es auf jeweils 9 Runden = 72 Kilometer: Respekt und Hochachtung vor dieser Leistung! Auch Christoph May vom HKC ließ sich nicht lumpen und legte 8 Runden = 64 Kilometer auf dem SUP zurück – unglaublich! Insgesamt hatten wir 24 Teilnehmende mit 632 Kilometern zu verzeichnen.

Abseits dieser sportlichen Leistungen kam auch der gemütliche Aspekt nicht zu kurz, viele kurzweilige Gespräche fanden statt, zwischendurch wurde sich im Fluss erfrischt, der eine oder die andere kamen zu Besuch und schauten einfach mal vorbei bei Kaffee, Snacks oder Gegrilltem. Abends im Dämmerlicht mit noch wenigen Unentwegten wurden die hoch verdienten Urkunden überreicht und der Rest weggeräumt, sodass am nächsten Tag alles wieder klar war.
Kurzum wieder eine gelungene Veranstaltung durch die Mithilfe aller Beteiligten. Dank Euch dafür und bis zum nächsten Jahr, wenn es darum geht, Rekorde zu erreichen!
Jörg Büchler
Baltic Sea Festival 2026 – Erfolgreiches Wochenende für den HKC
Vom 29. bis 31. Mai war es wieder so weit: Das Baltic Sea Festival lockte erneut zahlreiche paddelbegeisterte SUP-, OC- und Surfski-Fahrer nach Eckernförde. Wie in den vergangenen Jahren bildete der Campingplatz Grönwohld den Mittelpunkt und die Basis des Events.
Am Freitag gingen zunächst die Zweier- und Sechser-Crews auf die Strecke. Gefahren wurde ein großer Rundkurs vor Grönwohld, der die Teilnehmer in die Eckernförder Bucht führte und ihnen abwechslungsreiche Bedingungen bot.
Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Downwinds für alle weiteren Boots- und Boardklassen. Der Start erfolgte am Strand in Eckernförde. Für die Teilnehmer der 13-Kilometer-Strecke lag das Ziel am Strand des Campingplatzes Grönwohld, während die Paddler der 27-Kilometer-Distanz bis nach Strande unterwegs waren.
Auch vom HKC waren wieder einige Sportlerinnen und Sportler vor Ort und gingen erfolgreich an den Start. Die Ergebnisse können sich sehen lassen:
OC1 Damen – 13 km
🥇 1. Platz: Simone Ahrens
OC1 Herren – 13 km
Platz: Wilken Detmering
OC1 Herren – 27 km
🥉 3. Platz: Karsten Lürken
7. Platz: Heiko Bütehorn
12. Platz: Torsten Ahrens
17. Platz: Patrick Schneider
SUP Damen – 13 km
🥇 1. Platz: Julia Georgi
🥉 3. Platz: Katharina Kiecksee
Mit zwei Siegen, einem dritten Platz und weiteren starken Platzierungen in der Gesamtwertung (ohne auf Altersklassen einzugehen) zeigte der HKC erneut eine hervorragende Präsenz beim Baltic Sea Festival. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihren Leistungen auf der Ostsee!
Link zu den Ergebnissen:
https://my.raceresult.com/377577/results
Fotos/Eindrücke:







Erfolgreiches Wochenende: Meistertitel im SUP gehen an den HKC
Ein toller Erfolg für unsere SUP-Sparte: Bei der Deutschen Meisterschaft im Open Ocean, die im Rahmen des Sprottenrennens in Eckernförde ausgetragen wurde, gab es gleich mehrfach Grund zur Freude. Auch an unseren Verein gingen in diesem Jahr begehrte Titel.
Nach erfolgreichen Vorläufen in der Kategorie Sprint Master C Damen gelang der Sprung ins Finale. Dank eines guten Beachstarts glückte der Start perfekt, sodass die Führung bis ins Ziel gehalten werden konnte. Das erfreuliche Ergebnis: Platz 1 und der Titel Deutsche Meisterin im Sprint für Efe Eribo.
Zudem war der HKC auf der Langstrecke stark vertreten. Diese wurde in diesem Jahr als Rundkurs gefahren. Hier traten Katharina Kiecksee, Simone Ahrens, Thorsten Ahrens und Efe Eribo für unseren Verein an. Auch in diesem Wettbewerb gab es ein gutes Ergebnis zu feiern: In der Kategorie Master C Langstrecke der Damen ging die Goldmedaille ebenfalls an den HKC – Simone Ahrens sicherte sich hier souverän den Meistertitel.
Fazit: unser Team holte in den verschiedenen Klassen gute Platzierungen gegen ein hochklassiges Teilnehmerfeld:
* Simone Ahrens: Platz 1 & Deutsche Meisterin (Master C Langstrecke)
* Efe Eribo: Platz 1 & Deutsche Meisterin (Sprint Master C) / Platz 4 (Master B Langstrecke)
* Thorsten Ahrens: Platz 4 (Master B Langstrecke)
* Katharina Kiecksee: Platz 6 (Open Women Langstrecke)
Eindrücke/Fotos:



Teufelsmoorrallye auf der Hamme und der Lesum am 25./ 26.04.2026
Wieder einmal zieht es uns in das Teufelsmoor nördlich von Bremen: Kerstin, Jörg, Petra und Jörg beziehen Quartier auf dem Zeltplatz des Camping Hammehafen. Da wir den Außenstart von Grohn aus anpeilen, stärken wir uns am Abend beim Griechen in Worpswede für den nächsten Tag.
Nach dem morgendlichen Umsetzen der Autos starten wir beim Ruderverein Osterholz-Scharmbeck, um spätestens an der Schleuse Ritterhude festzustellen, dass die Torfkahnschiffer der umliegenden Vereine gerade an diesem Tag ihre gemeinsame Saisoneröffnungsfahrt nach Bremen-Findorff in den Torfhafen unternehmen – großes Kino! Mindestens 20 prachtvolle, geschmückte Torfkähne unter Segeln besetzt mit traditionell gekleideten Schiffern und Frauen sammeln sich hinter der Schleuse, um gemeinsam über die Lesum, die Wümme und die Kanäle nach Bremen zu fahren.


Im Yachthafen Grohn kurz vor dem Einfluss der Lesum in die Unterweser bei Vegesack lassen wir die Boote nach 16 km liegen und kehren zum Campingplatz zurück. Mit Blick auf die untergehende Sonne über dem Teufelsmoor lassen wir es uns in der Hammehütte mit leckeren Fischgerichten schmecken.
Der nächste Morgen hat es in sich: Die Frontscheibe der Autos ist leicht gefroren – aber mit dem Start in Grohn erwärmt sich die Luft zusehends bis auf 16°C bei leichtem Schiebewind aus S. Mit auflaufendem Wasser geht es durch das Lesumsperrwerk wieder zur Ritterhuder Schleuse, wo diesmal jede Menge Ruderboote inklusive uns geschleust werden wollen. Auf der Hamme bis zur Teufelsmoorschleuse betört uns eine offene Moorlandschaft mit viel Weite, Himmel, Sonne und Ruhe, unterbrochen von Vogelgezwitscher und Muhen der Kühe auf den Weiden.
Nach insgesamt 39 km haben wir das Bootshaus des RV OSCH wieder erreicht und widmen uns mit Hingabe den lukullischen Angeboten, die die Vereinsmitglieder mal wieder aufgetischt haben.


Und dann folgt doch tatsächlich der unerwartete Höhepunkt: als zweitplatzierte Gruppe nach Kilometern bekommen wir ein Torfkahnmodell als Preis zuerkannt, auf das ich schon in den letzten Jahren scharf war, aber mir eigentlich schon abgeschminkt hatte! Ist das wahr? Große Freude bei uns allen! Bleibt nur die Frage, wo das Ding ausgestellt wird – bisher auf unserem Küchentisch … Vorschläge willkommen!
Jörg Büchler
Okerfrühlingsfahrt am 18.04.2026
Am 18. April machten sich Jörg B., Jörg S., Laura, Petra und Volker auf den Weg nach Börßum südlich von Wolfenbüttel, um an der Okerfrühlingsfahrt teilzunehmen. Jörgs Tipp, lieber PE- als GFK-Boote mitzunehmen, erwies sich gleich beim ersten Schwall mit leichter Grundberührung als nützlich. Im Laufe der Tour passierten wir etliche weitere Schwalle und auch zwei Wehre, die wir dank Bootsrutschen fahren konnten. Zwei Umtragen mit Möglichkeit zur Pause gab es aber auch.





Vorbei an Wolfenbüttel ging es nach 27 Kilometern zum Braunschweiger Kanu-Club, auf dessen weitläufigen, auf drei Seiten von der Oker umflossenen Gelände uns Suppe und Kuchen erwarteten. Bei der Rückfahrt bremste uns kurz vor dem Ziel in Hannover der Fanmarsch zum 130-jährigen Jubiläum eines ortansässigen Fußballvereins aus, aber das konnte uns die gute Laune nicht verderben.
Volker Ahlers
40. Sietländer Frühlingsfahrt auf der Emmelke und der Medem am 12.04.2026
Mit Eintreffen beim TSV Ihlienworth begrüßen wir Birgit, die langjährige Organisatorin der Frühlingsfahrt und bauen dann unsere Zelte auf. In der gemütlichen Bude des Vereins gibt’s dann noch ein leckeres Bier als Ankommensschluck, bevor es in die Horizontale geht.
Mit Brötchen vom Bäcker startet der Tag, bevor es bei frischen 12°C und W 4-6 um Ihlienworth auf die Emmelke geht, wo uns die erste Yogaübung unter einem tief stehenden Sieltor erwartet. Erwartungsgemäß wird das locker passiert bevor es an unzähligen Apfel- und Kirschenplantagen vorbei bis nach Wanna geht, wo wir umkehren. Nach 20 km auf träge fließendem Gewässer soll es reichen, um genug Hunger für das Menü des Gasthauses Rüsch zu haben, das auch zahlreich die Mitpaddlerinnen lockt.


Die Haupttour am Sonntag wird nach Eintreffen weiterer zahlreicher Kanutinnen umliegender Vereine um 09:00 Uhr gestartet und führt bei deutlich abgeschwächtem Wind über die Medem bis zum Hafen in Otterndorf. Nach kurzem Blick über den Deich auf die imposante Unterelbe geht es zurück nach Ihlienworth, wo uns nach 34 km ein phänomenales Kuchenbuffet erwartet.
Mit Sonne im Herzen, Booten auf dem Dach und Sietländer Honig im Gepäck geht es zurück in die Heimat….
Jörg Büchler





